Street Fashion

Der Begriff Fashion lässt sich mit vielen anderen Wörtern kombinieren. Wir wollen uns doch heute einmal mit Street Fashion und Fashion Victim beschäftigen. Zwei Wörter, die bereits seit längerer Zeit in die Modewelt Einzug genommen haben. Doch was bedeutet Street Fashion eigentlich wirklich. Jeder kann diesen Begriff zwar deuten. Vielfach lässt er sich aber nicht eindeutig erklären. Street Fashion wird grundsätzlich kritisch gesehen, da es sich um sehr individuelle Mode handelt. Gerne auch als Urban Fashion oder Hip-Hop-Mode bezeichnet. Somit ist Street Fashion praktisch ein Oberbegriff für die unterschiedlichsten modischen Phänomene. Meistens stammt ein neuer Trend für Street Fashion aus den Ghettos der US Städte. Aus diesem Grunde erfolgt oft auch eine Verbindung mit der Hip-Hop-Kultur. Grundsätzlich ist die Street Fashion aber kommerziell viel erfolgreicher als die eigentliche Musik. Die Musik spielt sich nur am Rande ab und sorgt so für gute Verkäufe rund um die Street Fashion.

Beispiele zur Street Fashion

Ein sehr unangenehmes Beispiel waren bei der Street Fashion die sehr weiten und tiefhängenden Hosen, die vor allem Jugendliche trugen. In der Regel sind bei diesem Trend die Qualität und das äußere Erscheinungsbild nicht wichtig. Etwas anderes ist aber das starke Markenbewusstsein, das sich bei den anderen Trends zur Street Fashion finden lässt. Dazu gehört vor allem auch farbenfrohe Kleidung und bevorzugt Sneakers. Aber auch weiße Turnschuhe der bekannten Hersteller.

Beliebt sind bei Jugendlichen zur Street Fashion vor allem zu große T-Shirts. Ebenso wie Accessoires, die sofort ins Auge fallen. Breite und lange Ketten, die direkt sichtbar nach außen getragen werden, ebenso wie funkelnde Ohrstecker. Eine andere Variation lässt sich bei den Accessoires zur Street Fashion mit Kopftüchern finden. Diese werden auch gerne als Bandana bezeichnet. Die Trends entwickeln sich jedes Jahr weiter und in andere Richtungen.

Street Fashion kommt von vielen Stars

Entwickelte sich die Street Fashion fast früher nur in den Ghettos, so konnte man sie noch als frisch und lebendig bezeichnen. Gleichzeitig aber auch als mahnend und zeichnend für vorhandene Missstände. Street Fashion war auch eine Art Protest gegen das System. Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute ist Street Fashion ein gut geplantes kommerzielles Geschäft. Hip-Hop-Stars werden dazu eingekauft. Haargenau wird geplant und festgelegt, wie die Stars auftreten sollen und wie die neue Street Fashion zu tragen ist. So werden die neuen Trends gesetzt. Für viele Hip-Hop-Stars ist das eine große Einnahmequelle. Mit der Musik alleine lässt sich nicht viel verdienen. Die meisten Stars beziehen mittlerweile den größten Teil des Einkommens aus anderen Quellen. Street Fashion ist davon einer.

Damals sollte Street Fashion noch die eigene Persönlichkeit repräsentieren. Doch auch diese Zeiten sind vorbei. Planung und Umsetzung erfolgen nach einem strengen Drehbuch. Dem Zufall wird dabei nichts mehr überlassen. Dennoch lassen sich vor allem Jugendliche zur Street Fashion begeistern. Der Trend endet jedoch mit einem gewissen Alter. So lässt sich festhalten, das Street Fashion eigentlich ab den 20. Lebensjahr endet. Große Designer und Modehäuser haben sich mit Tochtermarken heute intensiv auf den Markt Street Fashion spezialisiert und bietet Jahr für Jahr neue Designs und Accessoires. Die Hip-Hop-Stars werden zuvor natürlich als Werbeträger eingekauft. Mal verdeckt und mal offiziell. Street Fashion ist heute ein millionenschweres Geschäft.